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Aktuelle Informationen
Sachkundenachweis für Hundebesitzer, neues Hundegesetz in Niedersachsen

Für die Abnahme der Sachkundenachweise sind wir mit Frau Dr. Glatz-Vinke zertifiziert, amtlich anerkannt und bei der Tierärztekammer Niedersachsen sowie dem Niedersächsischen Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten registriert.

Den theoretischen Teil können Sie bei uns jederzeit nach Terminvereinbarung ablegen. Den praktischen Teil bieten wir in regelmäßigen Abständen zu festgelegten Zeiten und nach vorheriger Anmeldung an.

Am 25.Mai 2011 wurde ein neues Hundegesetz für Niedersachsen erlassen. Hier möchten wir Ihnen einen kurzen Überblick über die wichtigen Neuerungen geben:

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WICHTIG Staupeimpfung --- Staupe im Weserbergland aktiv

JETZT WICHTIG - LASSEN SIE IHREN HUND GEGEN STAUPE IMPFEN

In den vergangenen Jahren hat die Zahl an Staupe erkrankter Waschbären und Füchse aus dem Weserbergland stark zugenommen. Waren 2010 rund 75 % darauf untersuchter Tiere dieser Spezies an Staupe erkrankt, stieg ihre Zahl aus der Summe untersuchter Fälle 2012 auf über 90 %.

Staupe ist für den Menschen ungefährlich, Hunde können aber an ihr schwer erkranken. Daher sollten Sie - so noch nicht geschehen - Ihre Hunde vorsorglich impfen lassen. In der kombinierten Schutzimpfung, die jährlich wiederholt werden muss, um einen ausreichenden Impfschutz zu erhalten, ist die Staupe enthalten. Bitte überprüfen Sie den Eintrag in Ihrem Impfausweis. Sie erkennen die Impfung an dem "S" auf dem Impfstoffkleber. Ist die letzte Impfung bereits vor 12 Monaten gewesen? Dann sollten Sie jetzt dringend nachimpfen lassen. Gern helfen wir Ihnen, wenn Sie sich nicht sicher sind, ob der Impfschutz noch ausreichend ist.


 
Der Winterschlaf von Reptilien muss gut vorbereitet sein

Wenn die Tage kürzer und kühler werden, bereiten sich manche Reptilien durch ihre innere Uhr auf den Winterschlaf vor.
Kommen Sie vor der geplanten Winterruhe rechtzeitig mit Ihrem Reptil zum „Winter-Check“. Bei einer gründlichen Gesundheitsuntersuchung stellen wir fest, ob Ihr Tier fit genug ist, in den Winterschlaf gehen zu können. Wir beraten Sie und helfen Ihnen, Ihr Tier vorzubereiten.


Wenn Sie Ihr Tier zur Überwinterung in fachkundige Hände geben möchten, können Sie es gern zu uns in unsere Reptilienpension bringen. Neben den anstehenden gründlichen Vor- und Nachuntersuchungen übernehmen wir die Vorbereitung auf die Winterruhe, überwintern es mit regelmäßigen Wiege- und Gesundheitskontrollen und schaffen kontrollierte Bedingungen für das Erwachen im Frühjahr.
Für Beratung oder Betreuung geben wir Ihnen gern einen Termin.

 
Hunde und Hundepfoten im Winter

Was gibt es im Winter schöneres als mit seinem Hund durch den Schnee zu toben? Dabei sollten Sie jedoch beachten, dass auch Ihr Vierbeiner sich verletzen kann. Vermeiden Sie daher Bereiche, in denen scharfe Eiskanten den Hundepfoten zur Gefahr werden können. Vielen langhaarige Hunde leiden zudem häufig darunter, dass Schnee in den Haaren zwischen den Fussballen verklumpt und vereist. Diese Eissteine schmerzen dann sehr beim Laufen. Die Hunde beginnen plötzlich zu lahmen, setzen sich ständig hin und knabbern an den Pfoten. Der warme Speichel verschlimmert alles natürlich noch. Weil die Pfote in diesem Bereich dann starker Unterkühlung ausgesetzt ist, lecken die Hunde auch nach dem Spaziergang häufig noch lange Zeit weiter. Das kann zu Entzündungen der Pfoten führen. Abhilfe kann das Kürzen der Zwischenballenhaare mit einer Schere (nicht mit dem Rasierer!) schaffen. Vor und nach dem Spaziergang aufgetragene Vaseline verringert zudem die Austrocknung der Pfoten durch Streusalz. Dazu sollten die Pfoten aber nach jedem Gang gründlich abgespült werden.  Einfachere Handhabung und noch besseren Schutz vor Eisklumpen und Streusalz bieten Pfotenschuhe, wie wir sie auch für Pfotenverbände einsetzen. Sie sind schnell anzulegen, lassen sich leicht trocknen und halten auch einiges aus. Sehen die ersten Gehversuche mit Potenschuhen zumeist richtig ulkig aus, vergisst ein echter Schneehase  das aber sofort bei Anblick der weißen Pracht. Wer Angst hat, die Schuhe im Schnee zu verlieren: Die Aufnahme entstand nach einem langen Spaziergang, auf dem der Hund einige Male mit großen Sätzen bis zum Hals in Schneewehen verschwunden war. 

Gerade im Winter sieht man viele Hunde mit Mantel durch die Straßen streifen. Besitzer sind dann häufig den Blicken amüsierter Passanten ausgesetzt. Es gibt aber neben aller modischer Finesse durchaus eine Reihe medizinischer Gründe, seinem Hund einen Mantel überzuziehen. So sind Hunde mit Arthrosen und Spondylosen (Knochenwucherungen entlang der Wirbelsäule) doppelt gefährdet ihr Krankheitsbild durch die Kälte zu verschlimmern: Einerseits bewegen sie sich langsam und schwerfällig, kühlen daher auch schneller aus, andererseits liegen sehr kälteempfindliche Punkte im Rückenbereich, so dass Kälte von dort leicht in das Körperinnere vordringen können. Diesen und Hunden mit wenig Unterwolle, schnell frierende, zitternden Hunden, die die meiste Zeit des Tages in der Wohnung verbringen, sollte man beim Gassigehen eine Decke auflegen. Vermeiden Sie auf jeden Fall, dass Ihr Hund zu lange feucht auf der kalten Erde liegt, denn das kann Blasenentzündungen fördern. Trocknen Sie Ihren Hund nach dem Spaziergang gut ab. "Knochenkranken" Hunden hilft es zudem, anschließend ein warmes Kirschkernkissen auf den hinteren Rücken aufgelegt zu bekommen.


 
Neuigkeiten



Neuigkeiten


Unser Team hat Zuwachs bekommen.

Unsere neue Auszubildende heißt Miriam Heßling.

Wir freuen uns sehr!

Herzlich Willkommen, Miriam!



 


 
Urlaub am Mittelmeer mit Hund?: Impfung gegen Leishmaniose

Wichtige Information für alle Reisende in Mittelmeerländer: Es gibt einen Impfstoff gegen Leishmaniose. Dieser wird bereits seit einiger Zeit in den endemischen Gebieten des Mittelmeerraumes eingesetzt, ist also bereits klinisch erprobt. Wenn Sie planen, Ihren Hund mit in den Urlaub zu nehmen, sprechen Sie uns an, ob eine Leishmaniose-Impfung für Ihren Hund sinnvoll ist und was sie ansonsten beachten sollten. Wir beraten Sie gern.

 
Wichtig für den Urlaub!: EU-Verordnung zum Mikrochip

Laut EU-Verordnung 438/210 zur Austellung eines blauen Heimtierausweises müssen Tiere einen Mikrochip haben, wenn sie verreisen Tätowierungen werden nicht mehr anerkannt. Da diese Verordnung für Sie wichtig zu wissen ist, geben wir Ihnen hierzu einige Informationen an die Hand.

Laut dieser Verordnung müssen folgende Vorgaben eingehalten werden:

- Tollwutimpfungen sind nur gültig, wenn die Kennzeichnung des Tieres (Mikrochip/Tätowierung)   v o r h e r   erfolgte.

- Prinzipiell darf ein Heimtierausweis ("blauer Impfpass") nur für solche Tiere ausgestellt werden, die zuvor mit einem Mikrochip gekennzeichnet wurden. Das früher häufig praktizierte Nachtragen alter Impfungen aus dem gelben Impfpass in den blauen Heimtierausweis am Tage der Kennzeichnung und Ausstellung des Heimtierausweises ist nach der Verordnung seit 2011 nicht mehr erlaubt. Dabei spielt es auch keine Rolle, ob wir Ihr Tier persönlich kennen oder nicht. Da es sich bei den blauen Heimtierausweisen um amtliche, registrierte Dokumente handelt, soll damit sichergestellt werden, dass das zu impfende, bzw. das geimpfte Tier eindeutig identifiziert und kein Schindluder mit den Impfausweisen getrieben werden kann.

Was bedeutet das für Sie?

Wir dürfen einen Heimtierausweis nur dann ausfüllen, wenn der Hund / die Katze / das Frettchen zuvor gechippt (oder tätowiert) wurde. Nurnach der Kennzeichung erfolgte Tollwutimpfungen dürfen in den Heimtierausweis eingetragen werden. Wir können also nicht im Januar impfen und diese Impfung im Juni nachtragen, weil Sie dann entscheiden, Ihren Hund / Katze / Frettchen chippen zu lassen, weil Sie z. B. verreisen möchten. Wir sind in solchen Fällen verpflichtet, die Impfung - ungeachtet, wann vorher geimpft worden ist - zu wiederholen, um diese eintragen zu können.

Wir raten Ihnen daher, ab der nächsten Impfung gar keinen gelben Ausweis mehr zu führen, sondern Ihr Tier, auch wenn es bereits tätowiert ist, chippen und einen Heimtierausweis anlegen zu lassen. Das kostet zwar ein paar Euro mehr, aber damit sind Sie auf jeden Fall auf der sicheren Seite. Hunde müssen seit 2011 in Niedersachsen ohnehin gechipt sein.

Sonstige Einreisebestimmungen Ihres Urlaubslandes erfragen Sie bitte in der Praxis. Wir beraten Sie gern.

 

 
Zecken quälen uns das ganze Jahr. Was kann man tun?

Früher dauerte die Zeckensaison ist von März bis Oktober. Das gilt heute nicht mehr. Wir haben Zecken laufend auch in den vergangenen kalten Wintern entfernt. Gerade in schneereichen Wintern verstecken sich die Zecken unter der dicken Schneedecke und sind dort gut vor Kälte geschützt. Im folgenden Frühjahr vermehren sie sich dann explosionsartig. Neben Infektionen an der Bissstelle übertragen Zecken auch eine Reihe ernster Infektionskrankheiten, die man nicht auf die leichte Schulter nehmen sollte:

Die Borreliose (Lyme disease) ist eine durch Zecken übertragene bakterielle Infektion. Die Erreger werden überwiegend durch den „gemeinen“ Holzbock (Ixodes ricinus) übertragen. Ihm ist es gelungen, praktisch alle ökologischen Biotope zu besiedeln. Deshalb kommen wir an dem Problem „Zecke“ auch im heimischen Landkreis Hameln-Pyrmont nicht vorbei. Hier im Landkreis sind ca. 30-35 % aller Zecken mit borrelia burgdorferi befallen. 

 


Die Borreliose äußert sich oft erst Tage, Wochen oder Monate nach einem Zeckenbefall, so dass man dann oft Symptome hiermit nicht mehr in Verbindung bringt denn sie sind am Anfang wenig markant und äußern sich in Fieber, Mattigkeit, Appetitlosigkeit, wie sie auch bei anderen Infektionskrankheiten auftreten können. Das sog. "wandernde Erythem", der typische rote Fleck oder Ring, der beim Menschen ca 14 Tage nach der Infektion von der Bissstelle über den Körper wandert, tritt bei den Tieren nicht auf, bzw. ist durch Fell und Pigmente nicht sichtbar. Erst Monate nach der Infektion treten meist akute bis subakute Gelenkentzündungen oder sehr schmerzhafte Schwellungen vor allem an den Vorder- und Hinterläufen auf. Im weiteren Verlauf können auch Nervensystem, Herz, Nieren und andere Organe geschädigt werden. Die Behandlung der Borreliose ist zwar möglich, doch sehr langwierig und oft mit unbefriedigendem Resultat.

 


Gegen Borreliose geimpft werden können sowohl erwachsene Hunde – einschließlich trächtiger Hündinnen – als auch Welpen ab der 12. Lebenswoche. Es wird dabei gegen die Borreliose, nicht, wie häufig irrtümlich angenommen, gegen die Zecken geimpft, d. h.

!!!   eine Impfung verhindert keinen Zeckenbefall   !!!

Um einen ausreichenden Impfschutz zu erreichen, muss ihr Hund zweimal im Abstand von 3 bis 5 Wochen geimpft werden. Zur Aufrechterhaltung des Impfschutzes muss Ihr Hund 6 Monate nach der Grundimmunisierung erneut geimpft werden. Danach ist eine jährliche Impfung ausreichend. Wir empfehlen Ihnen, sollte Ihr Hund bisher noch nicht gegen Borreliose geimpft worden sein, mit der Grundimmunisierung spätestens Anfang März zu beginnen. Einen Monat später muss dann aufgefrischt werden.

Zecken übertragen aber nicht nur Borrelien. Viren können zu der sogenannten Frühsommer-Meningo-Enzephalitis (FSME), einer Hirnhautentzündung führen. Unser Landkreis zählt nicht zu den sog. endemischen, d. h. regelmäßig mit erhöhter Infektionsgefahr betroffenen Gebieten. Im Gegensatz zum Menschen, bei dem 10 % aller FSME-Infektionen zum Ausbruch der lebensbedrohlichen Krankheit führen können, spielt dieser Erreger bei Hund und Katze auch in den endemischen Gebieten so gut wie keine Rolle. Sollten Sie selbst jedoch einmal von einer Zecke in einem FSME-endemischen Gebiet (z. Zt. noch in Deutschland in Gebieten südlich von Marburg) befallen worden sein, raten wir Ihnen dringend, sich von Ihrem Hausarzt auf FSME (Blutuntersuchung) untersuchen zu lassen.

Auch die Babesiose wird von Zecken übertragen. Bis vor einigen Jahren galt diese, in englischsprachigen Ländern als "Red-Water-Disease" bekannte Infektionskrankheit hier in Deutschland als Reisekrankheit. Die Zeiten sind leider vorbei. Mit reisenden Tieren eingeschleppt, sind auch unsere heimischen Zecken (Auwaldzecke) mittlerweile mit Babesien infiziert. Babesien zerstören die roten Blutkörperchen. Das führt zu Anaemie (Blutarmut), Müdigkeit, Apathie, Atemnot.

Die Infektionserreger lassen sich direkt in den Zecken nachweisen. Auch wenn es eklig ist, werfen Sie daher Zecken, die Sie herausgedreht haben nicht weg, sondern "sperren" Sie sie in ein Röhrchen mit Schraubdeckel. Wir unter sie in ein Labor zur Untersuchung. Dies kann natürlich auch Ihr Hausarzt tun, wenn Sie selbst betroffen sind. Diese Leistung wird aber im Allgemeinen nicht von den Krankenkassen übernommen. So kann eine Infektion frühzeitig erkannt und behandelt werden, noch bevor es zum Ausbruch der Erkrankung kommt. 

Wichtig: Egal ob Ihr Tier gegen Borreliose geimpft oder nicht geimpft wird:

                                            Verwenden Sie   r e g e l m ä ß i g   einen   w i r k s a m e n  Zeckenschutz!

Zum Zeckenschutz: Damit die Zecken selbst möglichst schnell abgetötet werden, stehen uns gute Präparate für unsere Haustiere zur Verfügung. Regelmäßig angewendet bieten sie einen guten Schutz. Da sie z. T. apotheken-, z. T. sogar verschreibungspflichtig  sind, sind sie nicht im Futterfachhandel zu bekommen.

Sollten Sie mit ihrem Vierbeiner eine Reise in Mittelmeerländer geplant haben, informieren Sie sich bitte rechtzeitig über den richtigen Schutz vor Infektionskrankheiten für die betreffenden Länder. Sprechen Sie uns an! Wir helfen Ihnen gern weiter!